Hier geht es um alles was am Grill liegt, sich um einen Spieß dreht, in einer Pfanne gebraten wird, in einem Dutch Oven langsam vor sich hin gart, im Rauch langsam zu etwas Besonderen wird und um alles was schmeckt, das Wasser im Mund zusammen laufen lässt und uns zwingt die Finger ab zu lecken.


Cheerio Chris!

Blackend Rib Eye Sandwich

Ich mach es kurz und schmerzlos.
Das Zeugs ROCKT!
Ich habe das gute Stück mit flüssiger Butter bestrichen und anschließend mit Cajun Rub gewürzt. Dann in der heißen Pfanne scharf angebraten.
Das ganze dauerte vielleicht 2 Minuten bis ordentliche Farbe an der Oberfläche war.
Kann auch sein, dass es nur knapp 2 Minuten waren....viel mehr war als 2.5 Minuten war es sicher nicht.....glaube ich.
Anschließend ging es bei ca 100 Grad ab ins Rohr um auf Temperatur zu kommen.

Dazu gab es Grillzwiebeln und eine schnelle Variante von eingelegten Kraut.

Das Kraut wurde fein geschnitten und mit Salz und Apfelessig in einer Schüssel eingelegt.
Um das Kraut weich zu bekommen wurde es kräftig gedrückt und masiert.




Cheers!

Geschmortes Reh

Der Winter ist da!
Und da es einfach genial, wenn man an gutes Wild kommt.
Schmorgerichte schmecken einfach besser, wenn es draußen kalt ist und drinnen der Kamin knistert.
Hat man keinen Kamin, wärmt und schmeckt so ein Braten trotzdem.
Vertrauen Sie mir, ich weiß wovon ich rede!

Da freut man sich, wenn man ein gutes Stück Fleisch ins Gusseisen verfrachten kann.
Noch mehr freut man sich, wenn man einen Anruf bekommt, dass das Reh auf einen wartet.
Eigentlich hat es darauf gewartet aus der Bekleidung zu hüpfen und in Stücke zerlegt zu werden.
Ob es wirklich darauf gewartet hat, glaube ich nicht!
Und die Freude war sicher, eher einseitig.
Egal, Messer gewetzt und ran an die Arbeit.
Da kann sich der Fleischer des Vertrauens mal brausen.
Ich weiß wirklich wo es herkommt.
Selbstverständlich wurden auch die Knochen mit geschmort!!
Gewürzt wurde das Fleisch mit einer Mischung aus Salz, Pfefferkörnern, Wacholderbeeren und Knoblauch.
Alle Zutaten wurden im Mörser zu einer Paste zerstoßen, welche dann großzügig übers Fleisch verteilt wurde.
Anschließend wanderte der Braten mit einem ordentlichen Schuss Rotwein in die Kühlung.
Zubereitet wurde der Braten mit reichlich Wurzelgemüse, Rotwein und Pilzen.
Zum einen Teil mit getrockneten Steinpilzen, die für einen großartigen Geschmack sorgen und dann eine Hand voll Eierschwammer, für ein kleines Extra in der Sauce.

Nach ca. 5 Stunden bei 120 Grad war das Fleisch durch und das Gemüse bereit dafür durch die Flotte Lotte gejagt zu werden.
Abgeschmeckt wurde die Sauce mit Pfeffer und Preiselbeeren.
Noch ein kleines Extra war fein geschnittener und knusprig gebratener Speck.


Zu den Beilagen!
Serviettenknödel und Yorkshire Pudding.



Cheers!

Bambi & Beans

Nach dem das Reh erlegt und zerlegt war, ging es darum, die Stücke sinnvoll zu verwerten.
Einen Teil hatte ich schon verkocht und daraus einen Schmorbraten gemacht.
War wie nicht anders zu erwarten, verdammt gut!
Es gab allerdings Teile bei denen ich wirklich nicht wusste was ich damit machen sollte.
Kleinteile die einfach für einen Braten nicht genug hergaben und trotzdem jede Menge Fleisch auf den Knochen hatten.
Was liegt da näher als Chili?
Richtig!!!
Jeder andere Eintopf bei dem Fleisch langsam geschmort wird, bis es vom Knochen fällt und sich mit der Gabel teilen lässt.

Ach ja!!
Ich weiß, dass Bambi ein Hirsch und kein Reh war.
Es gab trotzdem Chili.
Warum?
Weil es wie so oft, ganz einfach Spaß macht und schmeckt.
So schauts aus!

Da nun die ganze Welt verrückt nach Sous Vide ist und ich an dem Thema einfach nicht vorbei komme, war klar was passieren wird.
Ich habe mir eine Kiste voll Plastiksackerln gekauft und habe alles foliert und ins Wasser verfrachtet.
Wenn man darin von Ribs bis Rührei alles machen kann, wird es auch ok sein, wenn ich mein Chili darin mache.
Diese Gerätschaften sind echt der Hammer.
Da wird Ribs vorkochen zum guten Ton am Grillplatz.
Also wird ein zünftiges Aufwärmen in Guss hoffentlich reichen, um von einem waschechten Dutch Oven Gericht berichten zu können.
Alles wieder nur Blödsinn.
Diese Wasserkocher werden noch eine lange Zeit große Kreise um mein Haus ziehen, ehe sie wie ein ungeladener Meteorit in der Atmoshäre verglühen.

Zum Einsatz kam jede Menge Fleisch, das war wohl klar.
Poblanos, Jalapenos, Chipotle und Anchos.
Da mir nach Bohnen war, durften auch diese nicht fehlen.
Getrocknete weiße und getupfte Bohnen aus dem Garten.
Von Hand verlesen und mit viel Zuneigung getrocknet.
Natürlich kamen Knoblauch und Zwiebeln zum Einsatz.

Dann noch Tomaten aus der Dose und auch 1-2 Stück getrocknete Tomaten.

Salz, Pfeffer versteht sich von selbst.
Oregano und Paprikapulver edelsüß!
Zum Aufgießen wurde ein Ansatz vom Bratensatz und Knochen verwendet.

Die dunkle Macht im Dutch!
Im Topf landete dann alles!
Fleisch und auch die Knochen, die so lange mitgekocht wurden, bis sich der letzte Rest Fleisch löste.

Die Zubereitung war denkbar einfach.
Die Bohnen wurden am Vortag in Wasser eingelegt.
Fleisch und Zwiebeln wurden angebraten und der Bratensatz mit Bier gelöscht.
Dazu kamen die Gewürze und die Tomaten.
Dann war mal Ruhe für eine Stunde...oder auch zwei.
Anschließend hüpften die Bohnen in den Topf und dann viel wieder die Klappe bis das Fleisch weich war und die Bohnen noch Biss hatten.
Temperatur draußen: -10
Temperatur im/am Topf: gerade so das es gemütlich vor sich hin köchelt.
Kochdauer: 5-6 Stunden oder um ganz genau zu sein, bis es fertig war.

Cheers!

Steak Tatare

Wenn man Messer aufbereitet, will man natürlich auch wissen ob sie funktionstauglich sind.
Um das festzustellen musste ein Stück Filet vom Rind herhalten.
Zuerst gewürfelt und dann fein gehackt per Hand.
Anschließend gewürzt und mit den restlichen Zutaten vermengt.

Rinder Filet
Charlotte
Kapern
Chili Sardellen
Worcester Sauce
Tabasco (Chipotle)
Eigelb
Dijon
Salz
Pfeffer
Serviert und verspeist mit geröstetem Steinofenbrot.
Cheers!

Buffalo Wings vom Cobb

Der Cobb rockt und verleiht auch Flügel.
Zumindest dann wenn man welche drauf legt und sie ganz feierlich grillt bis sie knusprig sind.
Gewürzt wurde mit Owens Buffalo Wing Rub und einer extra Prise Cayenne für mehr Biss.
Danach ging es in den Cobb der schon zum Abflug bereit stand.
Eine Hand voll Hickory Pellets sorgten für Dampf unter der Haube und rauchigen Aroma am Teller.
Für Süße sorgte eine Cranberry Glaze.
Wings wie ich sie mag.
Knusprig und klebrig.
Als Beilage gab es Hasselbacks mit Zwiebel-Speck Topping.
Bio-Flügel, Bio Kartoffel und natürlich auch Bio-Bier.
Cheers!

Cajun Ribs & Wings

Wieder mal so eine Sache, bei der man ohne großen Aufwand, viel Essen auf den Tisch zaubert.
Klar, jetzt werden wieder einige sagen....Da steht man Stunden lang vor dem Smoker!
Das stimmt so nicht ganz.
Man kann auch gerne daneben Platz nehmen und ein Bier zwicken. Oder ein paar Arbeiten erledigen die nichtunbedingt im benachbarten Ausland, sondern daheim zu erledigen sind.
Wenn so ein Ding mal läuft, läuft es auch ohne dem ständigen und wachsamen Blick des sogenannten Grillmeisters.
Da darf man ruhig mal einen Moment weg.
Wenn man ganz mutig ist, darf man sogar mal einen Schritt von der eigenen Range wagen und mit dem Nachbarn ein Tratscherl führen.
Aber wirklich nur dann, wenn man auch Mut hat.
Und den kann man sich nicht kaufen.

Nun zum Fleisch!
Gewürzt wurde mit, wie schon erwartet, mit einer Cajun Gewürzmischung.
Die kann man selber zusammendrehen oder man greift auf eine Fertigmischung des GdV.
So, jetzt bin ich endlich mal eine dieser dümmlichen Abkürzungen los geworden.
Gewürzhändler des Vertrauens.
Als ob jeder, jeden seiner Händler persönlich kennt und eine unerschütterliche Vertrauensbasis geschaffen hat.
Ich habe das Zeugs einfach mal bestellt und getestet.
Und ich kann sagen: "Es schmeckt!"

Gestartet wurde in 3 Gruppen.
Ganz zu erst gingen die Beefribs an den Start.
Knapp 1.5 Stunden später gingen die Schweinerippen ins Rennen.
So konnten das Rind mehr als eine Stunde länger in Alufolie garen und auch sicher zart werden.

Die Hühnerflügel waren dann nur noch eine "Blitzaktion".
Eine kurze Rauchkur und dann fertig garen im heißen Bereich der Garkammer.
Bestrichen wurde mit einer Sauce bestehend aus: 3EL Ketchup, 1EL Honig, 1EL Worchester Sauce und fein gehackten Ingwer.


Cheers

Neujahrssteak

Wie immer fängt das Neue Jahr mit einem Steak an.
Dieses Mal, allerdings im guten alten Guss.
Warum?
Weil ich es mindestens genau so mag wie meine Grills.
Und damit hat es sich auch schon wieder!





Cheers, Glück auf, gutes Gelingen, lasst die Eisen glühen!